Membranen

Die Komponenten für Membranbrennstoffzellen werden nach ihrem Betriebs- und Einsatzbereich klassifiziert. FUMATECH liefert dabei fluorhaltige bzw. fluorfreie Polymermembranen für die Niedertemperaturbrennstoffzelle im Einsatz bei niedriger Befeuchtung und Temperaturen bis 85°C (Typ 1). Diese Membranen werden insbesondere im kleinen Leistungsbereich portabler Anwendungen eingesetzt.

Für die Mitteltemperaturbrennstoffzelle im Betrieb bis 125°C – möglichst ohne externe Befeuchtung – wird von FUMATECH die bereits bekannte anorganisch-organische Hybridmembran bereitgestellt (Typ 2). Diese Membranen sollen insbesondere in der stationären und mobilen Anwendung sowie auch bei der Bordnetzversorgung in einer so genannten APU (Auxiliary Power Unit) zum Einsatz kommen. Insbesondere dieser Anwendungsbereich ist von FUMATECH durch Patente breit abgesichert.

Für einen weiteren Anwendungsbereich der Hochtemperaturbrennstoffzelle im Betrieb bis 180°C unter Ausschluss von Wasser werden die laufenden Entwicklungsarbeiten an trockenen Protonenleitern weiter fortgesetzt (Typ 3). Seit 2005 bietet FUMATECH zusätzlich Polymere und Membranen aus ABPBI zur Dotierung mit Phosphorsäure an. Diese Membranen sind in der stationären Anwendung bereits im Langzeitbetrieb erfolgreich beim Kunden erprobt.

Der Direktmethanolbrennstoffzelle wird für portable Anwendungen im kleinen Leistungsbereich eine besondere Bedeutung beigemessen (Typ 4). Hier ist der Einfluss der Membran neben der Katalysatorbeladung als bestimmend für die Leistungsdichte einer Zelle zu betrachten. Die neuen fluorfreien Kohlenstoffmembranen auf Basis anorganischer organischer Nanoteilchen in Multimatrixtechnologie zeichnen sich selbst bei geringen Membrandicken durch einen kleinen Wasser- und Methanoltransport aus.

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